Presse

Aktuelles der Agrofert Deutschland GmbH

Die Agrofert Deutschland GmbH zieht um. Vom bisherigen Sitz des Unternehmens im sächsischen Bischofswerda wird der Hauptsitz in die Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) verlegt. Dort im Ortsteil Piesteritz ist bereits der Sitz eines weiteren Unternehmens der Agrofert-Gruppe, der SKW Stickstoffwerke Piesteritz GmbH.

Die Verlegung in den voll erschlossenen und hochmodernen Agro-Chemie Park Piesteritz entspricht weiteren neuen Aufgaben, die Agrofert Deutschland innerhalb des Konzerns übernehmen wird. Dabei bleiben das bisherige Tätigkeitsspektrum ebenso wie die Betriebsstätten erhalten.      

Agrofert Deutschland ist ein modernes Agrarhandelshaus und für die aktuellen Anforderungen des Marktes optimal aufgestellt. Die Gesellschaft betreibt den Industrievertrieb von Düngemitteln, den Handel mit Betriebsmitteln sowie den klassischen Agrarproduktehandel.

Mit der Gründung der Agrofert Deutschland GmbH konnte der Auftritt von Produzenten, Großhandel und Landhandel in einem Handelshaus vollzogen werden. Dabei wurden die Agrochemie Handelsgesellschaft mbH sowie die ehemalige DreHa-Gruppe  (bestehend aus der DreHa Dresdner Handelsgesellschaft für Agrarprodukte mbH, der GEVA Agrarhandel GmbH, der Getreide GmbH Pirna und der Reichenbacher Getreideumschlags-GmbH – firmiert heute als GreenChem GmbH)  von der Agrofert-Gruppe vollständig übernommen und in die Agrofert Deutschland GmbH integriert. Über GreenChem soll zukünftig das gesamte AdBlue-Geschäft abgewickelt und weiter ausgebaut werden.

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Insidern war es bekannt, den Kameraden der umliegenden Feuerwehren jedoch nicht. Sie waren überrascht, als am Samstag um 12.55 Uhr Sirenengeheul über Bischofswerda und den umliegenden Gemeinden deutlich hörbar war. Prompt rückten die Wehren von Bischofswerda, Geißmannsdorf, Großdrebnitz, Schönbrunn, Goldbach und Weickersdorf mit 12 Fahrzeugen aus.
Ziel der Übung war ein simulierter Silobrand in rund 45 m Höhe auf dem Agrofert Getreidesilo sowie die Bergung von 2 Verletzten in unbekanntem Terrain, davon eine mit der Drehleiter aus 20 m Höhe. Die 62 Kameraden und 4 Kameradinnen fuhren mit Blaulicht und Sirene auf das Agrofert Gelände und meisterten ihre Aufgabe bravourös. 31 Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz drangen in die betroffenen Bereiche ein, löschten mit mehreren B und C-Rohren sowie 2 Wasserwerfern die simulierten Brände.
Die wohl schwierigste Aufgabe war, Löschwasser aus dem Agrofert eigenen Löschwasserteich mit zwei nacheinander geschalteten Pumpen auf das 45 m hohe Silodach zu pumpen, um dort das vermeintliche Feuer mit 1.000 Litern Wasser pro Minute zu löschen. Imposant war auch ein neues Feuerlöschfahrzeug, das mit seinem Wasserwerfer 2.400 Liter Wasser pro Minute rund 70 Meter weit werfen kann.


Insgesamt eine gelungene Übung und eine Sicherheit für die Agrofert und deren Kunden, dass das Getreide sicher liegt und auch im Notfall schnell und richtig gehandelt wird!

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23 engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer haben jetzt die Zentrale der Agrofert Deutschland in Bischofswerda besucht. Die Fachreise des Verbands, deren Mitfahrer vor allem aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg kommen, führte direkt nach Bischofswerda. Hier wurde den Gästen der Standort präsentiert und ausführlich erläutert. Die gestandenen Unternehmer staunten nicht schlecht, was hier in den letzten Jahren passiert ist. Einige kannten die Anlage noch aus der Historie und waren positiv überrascht, welch moderne und große Anlage hier entstanden ist. „Die Leistungsfähigkeit kann sich sehen lassen, da sind die Landwirte schnell entladen und mit dem Schlepper wieder auf dem Acker“ so ein staunender Besucher.

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Der Produzent von AdBlue, die Stickstoffwerke in Piesteritz, hat für seinen Kunden, die Agrofert Deutschland GmbH, in eine neue Bahnverladung inklusive Waage investiert.

Dort kann mit einer Kapazität von 100 Tonnen/Stunde das NOx-Reduktionsmittel für Fahrzeugabgase verladen werden. Es wurden 2,5 Mio. Euro investiert. Nach zahlreichen Verhandlungen ist nun ein erster Kunde der Agrofert Deutschland GmbH gefunden worden, der das AdBlue per Bahn geliefert bekommt. Täglich pendeln nun Bahnkesselwagen vom Produzenten SKW Piesteritz nach Gablingen bei Augsburg, um die AdBlue-Vertriebsstruktur im Süden Deutschlands weiter auszubauen. Aufgrund der großen Entfernung zu anderen Produzenten war diese Region bisher ein nahezu "weißer Fleck" auf der Landkarte. Agrofert Deutschland als Händler und SKW Piesteritz als Hersteller möchten sich nun durch die neue kostengünstigere Transportvariante Wettbewerbsvorteile in dieser Region verschaffen.

Im Agro-Chemie Park in der Lutherstadt Wittenberg können jährlich 250.000 Tonnen AdBlue produziert werden. Zusätzlich zur Bahnverladung gibt es noch zwei Straßenverladungen, in der pro Stunde jeweils zwei Tanklaster befüllt werden können.

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Neben der Agrofert Deutschland GmbH (seit 2009) ist auch die Geva Agrarhandel GmbH (seit 2010) notenbankfähig. Dies ist nicht zuletzt Ausdruck der erfolgreichen Sanierung und Restrukturierung über die letzten Jahre. Damit stellen beide Unternehmen ihre sehr gute Bonität, auch im Vergleich zu den Ergebnissen der übrigen Branchenunternehmen, unter Beweis. Wir sind somit auch weiterhin auf dem richtigen Kurs in eine erfolgreiche Zukunft!

Hintergrund: Die Deutsche Bundesbank ist gemäß Bundesbankgesetz die Zentralbank der Bundesrepublik Deutschland. Sie wacht über die Preisniveaustabilität, verwaltet die Währungsreserven, koordiniert die Abwicklung des in- und ausländischen Zahlungsverkehrs und trägt zur Stabilität der Zahlungssysteme bei. In Ihrer Funktion als Bank der Banken können Kreditinstitute bestimmte Forderungen gegenüber ihren Wirtschaftsunternehmen an die Deutsche Bundesbank abtreten und sich im Gegenzug kostengünstig refinanzieren. Dieses wirkt sich auch positiv auf den Finanzierungszins des Unternehmens gegenüber seiner Bank aus. Voraussetzung ist die Einstufung des jeweiligen Unternehmens als "notenbankfähig". Die Deutsche Bundesbank verarbeitet dazu die Jahresabschlussdaten der Unternehmen in einem straffen Bonitätsbeurteilungsverfahren. Die so aufbereiteten Zahlen ermöglichen einen umfassenden Einblick in die wirtschaftliche und finanzielle Lage des analysierten Unternehmens.

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Das nasse Wetter macht den Landwirten national nach wie vor zu schaffen.
Nicht nur in den sächsischen Höhenlagen rund um die Agrofert Deutschland Zentrale in Bischofswerda steht noch Getreide auf den Feldern.

Im Osten des Landes hat die Getreideernte den Ackerbauern ohnehin ein gutes Nervenkostüm und sehr viel Ausdauer abverlangt. Die stetigen Niederschläge im August haben lange Zwangspausen verursacht und auch in Qualität und Ertrag Einbußen gekostet.

Bessere Züchtung, Düngemittel wie Mikronährstoffdünger und neue Anbautechniken haben unter anderem einen Innovationsschub möglich gemacht. Über gute Getreideerträge freuen sich aktuell besonders die Landwirte in den Landesteilen wo die Böden leichter sind.

Auf dem Acker hat derweil die Aussaat für die Ernte im kommenden Jahr begonnen. Der Winterraps ist weitgehend gesät, Schneckenfraß verursacht aber nach dem nassen Sommer schon jetzt erhebliche Schäden. Es folgen nun zunächst ab Mitte September die Wintergerste und ab Ende des Monats der Winterweizen sowie auch Winterroggen. Später als sonst haben jetzt die Maishäcksler ihre Arbeit aufgenommen. Wenn es vielerorts auch für den Mais für Rinder noch zu früh ist, häckseln die weitverbreiteten Biogasanlagen ihre Bestände derzeit kräftig ab.

Weltweit haben Experten gerade die Prognosen auch mit Blick auf China, die EU und Russland angehoben und gehen von 1.976 Mio. t Getreide aus. Damit dürften die Getreidevorräte genügend Potenzial bieten für die verschiedenen Verwertungswege, von der menschlichen Ernährung über den Futtertrog bis hin zu energetischen Nutzung.

Die breit gestreuten Qualitäten machen aktuell Getreide für den Einsatz im Futtertrog oder auch zur energetischen Nutzung interessant. Nach Schätzungen des Internationalen Getreiderates fließen weltweit allerdings lediglich gut 150 Mio. t Getreide in die Kraftstoffgewinnung, das sind sieben Prozent der gesamten Getreideernte.

 

 

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Weithin war er zu sehen, der moderne 70 Tonnen Autokran, der jetzt bei der Agrofert Deutschland GmbH neue Technik für den Mobilfunk einschweben ließ. Auf dem Dach der Getreidesilos der Agrofert hat der Mobilfunkanbieter Vodafone neben der GSM Sendetechnik nun auch UMTS eingebaut. 3 Techniker haben einen Tag lang gebraucht, um neue Schaltschränke und Technik zu installieren. Einfacherer Service, hohe Sendequalität und eine vierfache Anzahl an Parallelverbindungen erhofft sich der Anbieter. Direkt mit überprüft wurde auch der Blitzschutz der Anlage in rund 50 Metern Höhe. Denn auch die moderne Technik kann keine Überspannung vertragen. Am Abend war dann der 65 Meter hohe Kran wieder verschwunden. Es kommt eben nicht so oft vor, dass etwas die Silos der Agrofert in Bischofswerda überragt…

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Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) passt seine Ernteschätzung erneut an. Er geht nunmehr von einer Getreideernte von knapp 50,1 Mio. t aus. Damit liegt das Ergebnis 2014 sowohl deutlich über dem Vorjahreswert von 47,8 Mio. t als auch über dem Fünfjahresschnitt von 45,6 Mio. t. Für Raps erwartet der Verband eine Erntemenge von knapp 6,1 Mio. t nach 5,8 Mio. t im Vorjahr.

Der DRV rechnet mit einer Winterweizenernte von knapp 26 Mio. t (+5,4 % zum Vorjahr). Dieses Plus ist in erster Linie auf eine Ausweitung der Anbaufläche zurückzuführen (+3,5 %). Bei Wintergerste geht der Verband von 9,2 Mio. t aus. Damit wird das Vorjahresergebnis um 10 Prozent übertroffen. Dieser Zuwachs ist vor allem auf einen deutlichen Anstieg der durchschnittlichen Hektarerträge um 8 Prozent auf 74,8 dt/ha zurückzuführen.

Beim Winterroggen geht der DRV weiterhin von einer im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringeren Erntemenge in Höhe von knapp 3,9 Mio. t aus. Grund dafür ist eine um knapp 20 Prozent niedrigere Anbaufläche. Beim Mais prognostiziert der DRV trotz einer leicht rückläufigen Anbaufläche (-3,3 %) weiterhin aufgrund deutlich höherer Durchschnittserträge eine Erntemenge von knapp 5 Mio. t (+13,7 %).

Trotz teilweise witterungsbedingter Unterbrechungen befindet sich die Getreideernte mittlerweile auf der Zielgeraden. Hinsichtlich der Qualitäten geht der DRV bei einer bundesweiten Betrachtung gegenwärtig von durchschnittlichen bis guten Ergebnissen aus.
Allerdings weist der deutsche Weizen wie auch anderenorts in Europa oftmals niedrigere Proteinwerte als im Vorjahr auf. Das gleiche Phänomen ist auch bei der Braugerste insbesondere im Norden Deutschlands zu beobachten. Hier werden teilweise Werte gemessen, die nicht den Mindestanforderungen der Malz- und Brauindustrie entsprechen.

Aufgrund der guten Ernten in Europa und weltweit steht der Getreidemarkt unter Druck.
(drv)

Auch im Gebiet der Agrofert gehen die deutschen Tendenzen in diese Richtung. Gute Erträge sind vor allem auf den leichten Standorten vorhanden, auf den schweren Böden reichen die Erträge aufgrund von Staunässe nur zu einem befriedigenden Ergebnis. Sorge bereitet vielen Landwirten die nasse Witterung. Gerade in den Höhenlagen Ostsachsens steht immer noch viel Weizen. Regelmäßige Niederschläge und fallende Temperaturen sowie kürzere Tage bereiten den Landwirten zunehmend Sorgen. Rund 5 Druschtage würden ausreichen, um auch die letzten Schläge abzuernten.

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Berlin - Wenn gerade in Deutschland auf einer Fläche von rund 1,4 Mio. Hektar um die 5,9 Mio. Tonnen Raps geerntet werden, beginnt für jedes einzelne Teil dieser wertvollen Pflanze eine Reise, die in Salatöl, Margarine, Lecithin für Schokolade oder Snacks, Tierfutter, Farben, Schmierfetten, Kosmetik, Glycerin, Biodiesel oder als ertragssteigernder Humusbildner auf dem Acker enden wird.

Die Wenigsten wissen um die Vielseitigkeit von Raps, dessen Vorzüge von Saat bis Wurzel zu finden sind. Die Rapspflanze hat in puncto Nachhaltigkeit außerdem einen weiteren Vorteil: sie hinterlässt keinen Abfall.

Bei der Rapsverarbeitung fallen 40 % Öl und 60 % Schrot, das als proteinreiches Tierfuttermittel eingesetzt wird, an. 2013 wurden in Deutschland ca. 1,6 Mio. Tonnen Rapsöl zu 1,6 Mio. Tonnen
Biodiesel weiterverarbeitet. Allein dank der Biodieselproduktion konnten Landwirte 2,4 Millionen Tonnen Rapsschrot an ihre Tiere verfüttern. Diese Menge ist wichtig, weil Deutschland einen Selbstversorgungsgrad mit Proteinen aus heimischen Futtermitteln von nur 37 % hat.

2015 sollen jedoch in Deutschland neue gesetzliche Rahmenbedingungen für Biokraftstoffe gelten, die diesen gut funktionierenden und nachhaltigen Kreislauf in weiten Teilen bedrohen: Im Verkehrsbereich muss der Ausstoß von Treibhausgasen (THG) um 3,5 % reduziert werden.


Die Mineralölindustrie erreicht dieses Ziel mit dem Einsatz von klimafreundlichen Biokraftstoffen. Dabei gilt, je besser die THG-Einsparung von Biokraftstoffen, desto weniger davon muss die Mineralölindustrie beimischen – und umso mehr klimaschädliches Mineralöl kommt dann in den Umlauf.

Obwohl der Gesetzgeber bei Biokraftstoffen eine THG-Einsparung von 35 % im Vergleich zu Mineralölen verlangt, kann die Branche Biodiesel mit einer THG-Einsparung von 55-60 % liefern. Dadurch können die THG-Emissionen im Verkehrsbereich sogar um 4 % gesenkt werden. Bleibt es hingegen bei der geplanten THG-Reduktion von 3,5 %, wird eine Gelegenheit zu mehr Umweltschutz verpasst und die Biokraftstoffbranche wird ihre aktuelle Produktion nicht mehr so gut absetzen können, was fatale Folgen auch für den Rapsanbau in Deutschland haben könnte.

Sinkt die Nachfrage nach nachhaltig produziertem Biodiesel auf Raps-Basis, könnten sich Landwirte für andere Kulturen entscheiden. Mangels des Rapsschrots für die Tierfütterung wird der Bedarf an Proteinimporten aus Übersee steigen. (ovid)

Auch die Agrofert Deutschland lagert an ihren Standorten Raps aus heimischer Produktion, welcher später zu Biodiesel und anderen Produkten weiterverarbeitet wird. Und für die heimischen Landwirte fällt dann das begehrte Rapsschrot an, nach dem sich die Tiere die Mäuler lecken. Aus der Region für die Region! Das ist nachhaltig!

 

 

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Bischofswerda - Die Gerste ist gedroschen, der meiste Raps auch. Nun stehen in Sachsen noch Triticale, Roggen und Weizen auf den Äckern.

Jetzt sollen sich die Mähdrescher wieder durch die wogenden Getreidefelder „fressen“ und das ernten, was die Bauern ausgesät haben und über zehn Monate gehegt und gepflegt haben. Leider machen die heftigen Regenfälle das Ernten in der Heimatregion der Agrofert Deutschland zur Zeit unmöglich.
„Hört der Juli mit Regen auf, geht leicht ein Teil der Ernte drauf“. Diese alte Bauernregel bestätigt sich leider in diesem Jahr.

Die Witterungsbedingungen waren 2014 bis Anfang Juli aus ackerbaulicher Sicht optimal, jetzt fehlt lediglich für den Endspurt zur Ernte nochmal passendes Wetter. Die Bauern rechnen auch beim Weizen weiter mit höheren Erträgen als im Vorjahr.

Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn mitteilt könne aus der Erntemenge von 1 m² Getreideanbaufläche 1 kg Brot gebacken werden. Im Rheinland seien im vergangenen Jahr durchschnittlich 800 g Getreide je m² Anbaufläche geerntet worden. Das Mehl von 800 g Getreide reiche zum Backen von mehr als 1 kg Brot. Getreide welches auch die Agrofert Schwester Lieken zu wertvollen Produkten verarbeitet. Made in Germany!

In einem solchen Brot sei dann das Mehl von 16.000 Körnern verarbeitet worden. Zur Ernte dieser Körnermenge habe der Landwirt im Herbst rund 400 Körner je m² ausgesät. Das 40-fache könne er dann im Sommer nach genügend Regen und Sonne sowie ackerbaulicher Pflege ernten.

Viel Regen in Sachsen erschwert die Getreideernte

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Voll im Zeitplan, pünktlich zur Getreideernte, und damit zur heißen Phase im Getreidehandel, hat die Agrofert Deutschland GmbH an Ihrem Stammsitz im sächsischen Bischofswerda nun die neue Zufahrt fertiggestellt.

Die rund 195 m lange Zufahrt direkt auf das Hauptgelände hat eine Fahrbahnbreite von 7 m und wurde bereits seitlich begrünt. Die ausgehobenen 15.000 t Fels und Erde wurden direkt an Ort und Stelle verwendet, um eine ansprechende Landschaft zu gestalten. Damit die Erde auch dort bleibt, wo sie aufgeschüttet wurde, haben die heimischen Landschaftsgärtner über 1 km Böschungsmatten eingebaut. Und dank der Nasseinsaat auf fast 4.000 m² grünt die Fläche fast wie vorher, nur jetzt ordentlich und ansprechend. Etwa 2.000 Fahrzeugbewegungen hat die neue Zufahrt, die nach den strengen Kriterien einer Bundesstrasse gebaut wurde, bereits sehr erfolgreich überstanden.

Auch an der Sicherheit wurde nicht gespart. Eine neue Videoanlage auf dem gesamten Gelände gewährleistet größtmögliche Sicherheit. Dank spezieller Kameratechnik können auch bei Dunkelheit hochauflösende Bilder abgespeichert werden, so dass auch Wochen später noch Vorgänge kontrolliert werden können.

Große Hinweisschilder weisen Kunden und Lieferanten der Agrofert den Weg auf das bekannte Gelände, welches sie jetzt noch schneller und komfortabler erreichen. Denn dank idealer Anbindung über die neue B 98 an die A 4 ist die Agrofert immer mitten im Zentrum.

Agrofert, mitten drin statt nur dabei!

 

 

 

 

 

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Dresden - Trotz der momentan heißen Witterung hinkt die Getreideernte in Sachsen dem Zeitplan hinterher.

"In Sachsen ist noch nicht so viel geerntet worden", sagte der Pflanzenbauexperte beim Landesbauernverband, Andreas Jahnel, der Nachrichtenagentur dpa. Grund seien die starken Regenfälle in den zurückliegenden Tagen, in denen die Bauern mit ihren Mähdreschern nicht auf die Felder konnten.

Außerdem sei der Erntebeginn regional ohnehin sehr unterschiedlich. Während in Nordsachsen die Ernte von Wintergerste abgeschlossen sei, beginne sie im Gebirge jetzt erst. Insgesamt sei in Sachsen noch nicht einmal die Hälfte der Wintergerste von den Feldern geholt worden. Weiter gehe die Ernte dann mit Winterraps und Winterweizen.

"Ich befürchte, dass wir eine große Arbeitsspitze bekommen", sagte Jahnel angesichts des bisherigen Verlaufs. Das solle heißen, alles müsse auf einmal geerntet werden.
"Wir hoffen jetzt auf trockenes, warmes Sommerwetter", sagte er. Die Ernte werde vermutlich durchschnittlich ausfallen: "Sie wird gut, aber wir haben keine bombigen Erträge", betonte der Agrarexperte. In Sachsen gibt es laut Verband mehr als 700.000 Hektar Ackerland. Davon entfallen 401.000 Hektar auf den Getreideanbau. (dpa/sn)

 

 

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Der Agrofert-Konzern beschäftigt weltweit inzwischen über 34.000 Mitarbeiter in seinen 235 Unternehmen aus den Bereichen chemische Industrie, Landwirtschaft und Urproduktion, Lebensmittelindustrie, Forstwirtschaft, Landtechnik und Medien. Davon sind allein in Europa rund 30.000 Menschen für die Agrofert tätig.

Einer der großen Bausteine ist Lieken. Deutschlands führender Backspezialist (Lieken Urkorn, Golden Toast) gehört seit 2013 zum Agrofert Konzern. Die Lebensmittelzeitung hat dieser Tatsache Tribut gezollt und in der Ausgabe vom 11. Juli 2014 die Leser auf den aktuellen Stand bei Lieken gebracht.

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung der Agrofert Deutschland GmbH

Auch 2013 war für die Agrofert Deutschland GmbH wieder ein erfolgreiches Jahr. Nicht betriebsnotwendige Objekte wurden abgestoßen, weitere Zukunftsträchtige erworben. Vor allem der Standort in Leuna sei hier zu nennen. Gekauft aus der Insolvenz der ehemaligen AgroServiceNord GmbH hat die Agrofert an diesem Standort bereits erweitert und wird in naher Zukunft noch weiter in diesen Düngemittellager- und Produktionsstandort investieren. An der Firmenzentrale in Bischofswerda wurde eine neue Zufahrt gebaut, um die Infrastruktur zur nahen Bundesstraße und Autobahn noch weiter zu verbessern.

Das Standbein des AdBlue Handels konnte massiv ausgebaut werden. Mit über 150.000 Jahrestonnen wurde die Menge verdreifacht.

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Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) passt seine aktuelle Ernteschätzung erneut an. Auch beim Raps sieht es gut aus. Der DRV hat zum Deutschen Raiffeisentag in Berlin seine neue Juni-Schätzung präsentiert. Er erwartet nun eine überdurchschnittliche Ernte von 48,3 Mio. t Getreide in Deutschland. Dieser Wert liegt um etwa 700.000 t über der Mai-Schätzung und übersteigt das Ergebnis des Vorjahres von 47,8 Mio. t leicht. Grund für diese Anpassung sind insbesondere die aufgrund der weiterhin günstigen Wetterbedingungen höher bewerteten Hektarerträge.

Die Weizenernte wird derzeit vom DRV auf rund 25 Mio. t, 500.000 t mehr als im Vorjahr, geschätzt. Bei Wintergerste erwartet der DRV bei einer geringfügig gestiegenen Anbaufläche weiterhin mit knapp 8,7 Mio. t eine etwas höhere Menge als zum Vorjahr. Beim Roggen wird wie im Vormonat mit 3,8 Mio. t gerechnet. Dies ist im Vergleich zu 2013 ein Rückgang um nahezu 20 Prozent, der fast ausschließlich auf einen deutlichen Rückgang der Anbaufläche zurückzuführen ist. Bei Sommergerste prognostiziert der DRV bei einer Anbaufläche auf Vorjahresniveau eine Erntemenge von gut 1,9 Mio. t. Dies wäre nur ein leichter Rückgang zum Vorjahr von knapp zwei Prozent. Beim Raps erwartet der Verband bei einer Anbaufläche von 1,45 Mio. ha derzeit eine Erntemenge leicht über Vorjahresniveau von gut 5,9 Mio. t.

Der Entwicklungsvorsprung der Getreide- und Rapsbestände beträgt im Schnitt weiterhin zirka zwei Wochen. Die Abreife der Gerste schreitet vor allem in den Frühdruschregionen zügig voran. Sollte sich das warme Sommerwetter fortsetzen, werden dort bald die Erntearbeiten beginnen. (DRV)

Ähnliches gilt auch für die Heimatregion der Agrofert Deutschland. In Ostsachsen ist die Gerste in den vergangenen Tagen deutlich gereift, erste Druschversuche werden noch für Juni erwartet. Besonderes Augenmerk der Landwirte liegt dabei auf dem Siebenschläfertag am 27. Juni. Dieser ist ein Tag mit großer Bedeutung für das Wetter des Jahres. Der Siebenschläfertag soll laut einer Bauernregel das Wetter für die kommenden Wochen bestimmen. So heißt es etwa: "Wenn die Siebenschläfer Regen kochen, so regnets vier ganze Wochen". Man kann also nur hoffen, dass am Siebenschläfertag schönes Wetter ist, so brauchen die Bauern sich nicht um ihre Ernte zu sorgen.

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 Frankfurt a. M. - Die weltweit für die Nahrungsmittelproduktion verfügbare Ackerfläche wird, unter anderem zum Erhalt von Wäldern und Feuchtgebieten, nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) bis 2050 nur noch um vier Prozent ausgedehnt werden.

Bis dahin wird die Weltbevölkerung aber um 39 Prozent zunehmen, und zu ihrer Ernährung muss die Getreideproduktion um 46 Prozent gesteigert werden. Der zusätzliche Getreidebedarf muss deshalb durch höhere Erträge von den vorhandenen Ackerflächen gedeckt werden, erläuterte Hermann Kuhlmann, Vorsitzender des Fachbereichs Pflanzenernährung im Industrieverband Agrar e. V. (IVA) anlässlich der Jahrespressekonferenz des Wirtschaftsverbands in Frankfurt. Laut FAO braucht es dafür eine um 36 Prozent höhere Nährstoffzufuhr auf den Ackerböden, die nur durch Mineraldünger gedeckt werden kann. Der Verbrauch an Mineraldüngern wird demnach in den kommenden Jahrzehnten kontinuierlich zunehmen. 

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Berlin - Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) geht in seiner aktuellen Schätzung von einer leicht überdurchschnittlichen Getreideernte auf Vorjahresniveau von gut 47,6 Mio. t aus.

Dieser Wert liegt um etwa 0,3 Mio. t über der April-Schätzung und bleibt geringfügig hinter dem Vorjahresergebnis von 47,7 Mio. t zurück. Die Weizenernte wird derzeit mit 24,6 Mio. t ebenfalls auf Vorjahresniveau prognostiziert. Bei Wintergerste erwartet der DRV bei einer geringfügig gestiegenen Anbaufläche mit gut 8,6 Mio. t eine etwas höhere Erntemenge
(2013: 8,4 Mio.t).

Beim Roggen wird aufgrund der deutlich eingeschränkten Anbaufläche weiterhin mit einem Mengenrückgang im Vergleich zu 2013 um ein Fünftel auf 3,8 Mio. t gerechnet. Bei einer Anbaufläche von 1,43 Mio. ha erwartet der DRV derzeit beim Raps eine Ernte leicht unter Vorjahresniveau in Höhe von gut 5,6 Mio. t. Im Vormonat hatte der Verband die Erntemenge auf gut 5,5 Mio. t geschätzt.

Der Entwicklungsvorsprung der Getreide- und Rapsbestände beträgt weiterhin gut zwei Wochen. Die Gerste hat die Ähren in weiten Teilen Deutschlands bereits vollständig geschoben. Auch der Roggen befindet sich mittlerweile im Ährenschieben. Der flächendeckende Regen in den vergangenen Tagen hat zur deutlichen Entspannung bei der Wasserversorgung der Böden geführt. Allerdings hoffen die Raiffeisen-Genossenschaften und ihre Mitglieder weiterhin auf spürbare Regenfälle, damit die Niederschlagsdefizite der vergangenen Wochen und Monate ausgeglichen werden können.

Die Maisaussaat wurde in Deutschland bis Anfang Mai nahezu vollständig abgeschlossen. Für diese Kultur erwartet der DRV eine leicht gestiegene Anbaufläche in Höhe von knapp 520.000 ha, für Sommergerste geht der DRV weiterhin von einer leicht unter dem Vorjahr liegenden Anbaufläche von knapp 350.000 ha aus.

Mit Sorge verfolgt der DRV die politischen Entwicklungen in der Ukraine. Welche Auswirkungen die sich ausweitenden Konflikte auf die Warenströme des Getreidemarktes entfalten werden, kann derzeit noch nicht abgeschätzt werden.

Der DRV wird seine nächste Ernteprognose zum Deutschen Raiffeisentag Mitte Juni veröffentlichen.
(Quelle: DRV)

 

 

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Agrofert und AdBlue
Die Agrofert Deutschland GmbH ist einer der Händler von AdBlue in Deutschland. Wir vertreiben AdBlue von einem der größten deutschen Produzenten, den Stickstoffwerken Piesteritz. Lose in LKW ab Lutherstadt Wittenberg (Piesteritz) nach ganz Deutschland. Sämtliche Konfektionierung von AdBlue in Flaschen, Kanister, Fässer und IBC erfolgt durch unsere Vertriebspartner.

Was ist AdBlue?
AdBlue (ISO 22241/DIN 70070/AUS32) ist der Markenname für eine auf Harnstoff basierende Flüssigkeit, die bei der Abgasnachbehandlung von Automobil-Dieselmotoren zur Reduktion der Stickoxide verwendet wird. Vor allem LKW und andere Nutzfahrzeuge nutzen diese Art der Reinigung. Die Anwendung findet im SCR-Katalysator (selective catalytic reduction, SCR) statt; dort wird durch selektive katalytische Reduktion der Ausstoß von Stickoxiden (NOx) um etwa 90 % (im Stationärbetrieb) reduziert. Die Flüssigkeit ist eine wasserklare, synthetisch hergestellte 32,5-prozentige Lösung vonhochreinem Harnstoff in demineralisiertem Wasser. (Quelle: Wikipedia)

Garantierte Qualität durch spezielles Produktionsverfahren und zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem
Für eine einwandfreie Funktion der SCR-Technik ist es wichtig, dass die in der Norm festgelegten Qualitätsmerkmale von AdBlue® genau eingehalten werden. Der spezielle Produktionsprozess ist dafür eine wesentliche Basis. Aus Erdgas und Luft entsteht zunächst Ammoniak und Kohlendioxid (Ammoniaksynthese). Diese wiederum sind Ausgangsstoffe für die Harnstoffherstellung (Harnstoffsynthese). Die Produktion der hochreinen Harnstofflösung AdBlue® ist unter Verwendung einer entsprechenden Wasserqualität in die Harnstoffanlagen integriert. Durch dieses speziell auf die vorhandenen Harnstoffanlagen angepasste Verfahren ist gewährleistet, dass nur sauberste Rohstoffe verwendet werden. Jeder Fremdeinfluss auf die Qualität durch Transport, Umschlag oder Lagerung der Rohstoffe ist ausgeschlossen.



Das Funktionsprinzip der SCR-Technologie
Der Motor wird bei der SCR-Technik so optimiert, dass wenig Rußpartikel, dafür aber viele Stickoxide entstehen. In den Abgasstrom wird dann das Reduktionsmittel AdBlue® eingedüst. AdBlue® ist eine ungiftige, hochreine Harnstofflösung und wird in einem separaten Tank im Fahrzeug mitgeführt. Im Abgasstrom wird AdBlue® durch die hohen Temperaturen zu Ammoniak und Kohlendioxid hydrolysiert. An der Oberfläche des SCR-Katalysators reagiert das Ammoniak mit den Stickoxiden zu Stickstoff und Wasser, also zu völlig ungiftigen natürlichen Luftbestandteilen. SCR-Technik reduziert den Partikelausstoß, die giftigen NOX-Bestandteile im Abgas und als positiven Nebeneffekt auch den Kraftstoffverbrauch. Die SCR-Ausrüstung ist dabei komplett wartungsfrei und auf die Lebensdauer des Fahrzeugs ausgelegt.

 Funktionsprinzip der SCR-Abgasnachbehandlung mit AdBlue®

Transport, Umschlag und Lagerung
AdBlue® ist ungefährlich für Menschen und Umwelt. Es ist nicht giftig, nicht brennbar und nach dem deutschen Wasserhaushaltsgesetz in die niedrigste Wassergefährdungsklasse (WGK 1) eingestuft. AdBlue® ist weder Gefahrstoff noch Gefahrgut. Die Lebensdauer von AdBlue® ohne Qualitätsverlust wird durch die Lagerbedingungen beeinflusst. Es kristallisiert bei –11 °C und über 35 °C setzt eine Hydrolysereaktion ein, d. h. es beginnt eine langsame Zersetzung in Ammoniak und Kohlendioxid. Direkte Sonneneinstrahlung auf ungeschützt lagernde Behälter ist unbedingt zu vermeiden.

Mindesthaltbarkeit in Abhängigkeit von der Lagertemperatur

AdBlue® darf nur mit Werkstoffen in Kontakt kommen, die gegenüber Harnstofflösungen resistent sind. Geeignet sind Edelstähle und die meisten Kunststoffe. Ungeeignet sind kupfer- und zinkhaltige Werkstoffe sowie Aluminium. Alle Gebinde, Transport- und Lagerbehälter sollten ausschließlich für AdBlue® verwendet werden

Moderne Tankzug-Befüllung

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Viele fleißige Hände, gutes Wetter und eine professionelle Planung sind die Erfolgsgaranten die es ermöglichen, dass der Neubau der neuen Zufahrt zur Agrofert in Bischofswerda voll im Zeitplan liegt.

Einfach indes ist der Bau nicht. Denn die neue Strasse geht in einer Kurve einen Hang hinab, es sind diverse Stromleitungen um zu legen und auch eine Trinkwasserleitung lag im Weg der neuen Trasse. Doch diese Hindernisse sind nun fachmännisch aus dem Weg geräumt worden. Um alle späteren Forderungen nach neuer Technik abdecken zu können, wurden auch Leerrohre verlegt. Dann ist man in der Lage auch später noch Leitungen nach zu ziehen.

Ob das nötig wird ist nicht sicher, denn bereits jetzt hat man an vieles gedacht. Leitungen für Steuerungen wie das neue Tor, das Videosystem oder die Strassenbeleuchtung liegen bereits. Und, für den Fall der Fälle, wurde auch ein neuer Löschwasserhydrant errichtet.

Für die etwa 2.400 m² Asphaltfläche mussten bisher rund 8.700 m³ (das entspricht etwa 700 LKW-Ladungen) Oberboden und Fels gelöst und direkt nebenan wieder eingebaut werden. 360 Meter Bordstein werden die Straße sauber einfassen, so dass die über 200 Meter neue Leitungsgräben auch nur Regenwasser und keine Erde aufnehmen müssen. Die Erdarbeiten sind größtenteils abgeschlossen, neue Schächte für Regenwasser liegen.

In den kommenden Wochen wird dann Schotter in verschiedenen Sortierungen aufgebracht. Auf diese Tragschichten kommt dann später eine doppelte, rund 22 cm dicke Asphaltschicht. Sie wird auch den großen Anforderungen schwerer Fahrzeuge gerecht werden. Noch vor der Ernte ist dann die Inbetriebnahme geplant. So können Landwirte und andere Lieferanten über die guten Anbindungen der B 98 und der A 4 auch die letzten Meter sicher und zügig zur Agrofert gelangen.

 

 

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Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) geht weiterhin von einer leicht überdurchschnittlichen Getreideernte von etwa 47,3 Mio. t aus. Dieser Wert liegt um ca. 0,3 Mio. t über der ersten Schätzung und bleibt geringfügig hinter dem Vorjahresergebnis von 47,8 Mio. t zurück. Die Weizenernte wird derzeit mit 24,7 Mio. t und damit erneut leicht unter Vorjahresniveau prognostiziert.

Bei Wintergerste erwartet der DRV bei einer geringfügig angestiegenen Anbaufläche mit gut 8,5 Mio. t eine nahezu konstante Erntemenge im Vergleich zum Vorjahr. Beim Roggen wird aufgrund der deutlich eingeschränkten Anbaufläche (- 16,7 %) mit einem Mengenrückgang im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 3,7 Mio. t gerechnet.

Die Rapsbestände haben sich in den vergangenen Wochen aufgrund des milden Wetters zügig entwickelt. Die Blüte setzte teilweise bereits Anfang April ein, so früh wie selten zuvor. Bei einer Anbaufläche von 1,43 Mio. ha erwartet der DRV derzeit eine Erntemenge leicht unter Vorjahresniveau in Höhe von gut 5,5 Mio. t.

Aufgrund des in diesem Jahr sehr zeitigen Frühjahrs hat die Aussaat des Sommergetreides außerordentlich früh begonnen und wurde bereits in der zweiten Märzhälfte mit Ausnahme für den Mais nahezu vollständig beendet. Auf der Basis von Saatgutverkäufen und den durchschnittlichen Anbauflächen der vergangenen fünf Jahre geht der DRV nunmehr von einer Aussaatfläche für Sommergerste von rund 350.000 ha und damit einem Rückgang von knapp 10.000 ha im Vergleich zum Vorjahr aus. Für Mais wird eine leichte Zunahme der Anbaufläche um gut 20.000 ha auf knapp 520.000 ha erwartet.

Das in weiten Teilen Deutschlands kühlere Wetter in den vergangenen zehn Tagen hat den Vegetationsvorsprung der Kulturen teilweise reduziert. Während der Verband in seiner März-Schätzung insgesamt von drei bis vier Wochen ausging, beziffert er den Vorsprung derzeit auf zwei bis drei Wochen.

Die jüngsten Niederschläge haben in zahlreichen Regionen für Entspannung gesorgt. Die Kulturen befinden sich insgesamt noch in einem guten Zustand. Allerdings hoffen die Raiffeisen-Genossenschaften weiterhin auf spürbare Regenfälle, damit die Niederschlagsdefizite der vergangenen Wochen und Monate ausgeglichen werden können.

Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch in der sächsischen Heimat der Agrofert ab. In den letzten Tagen gab es regional guten Landregen, der den Pflanzen zumindest in den kommenden Tagen gut über die Runden hilft. Das kühlere und feuchte Wetter lässt den Dünger wirken und gibt den Kulturen eine Verschnaufpause beim Wachsen. Dies hilft vor allem Raps, Kartoffeln und dem frisch gelegten Mais.

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Berlin - Die bisher positive Stimmungslage der deutschen Landwirte hat sich im März 2014 etwas abgeschwächt. Dies geht aus dem jüngsten Konjunkturbarometer Agrar des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor.

Der Index des Konjunkturbarometers lag im März bei 35,1 Punkten, nach 37,2 Punkten bei der vorangegangenen Erhebung im Dezember 2013. Der Konjunkturindex gibt die Einschätzung der Landwirte zur aktuellen und zur zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung wieder.

Maßgebend für den leichten Rückgang des Konjunkturindex im März waren insbesondere die Preisentwicklung bei Schweinen sowie wieder anziehende Preise bei Dünge- und Futtermitteln. Dagegen gingen von etwas höheren Getreidepreisen sowie niedrigeren Energiepreisen positive Effekte auf die Stimmungslage aus.

Aktuell schätzen die Bauern ihre momentane wirtschaftliche Lage im Vergleich zur Dezember-Erhebung nahezu unverändert ein. Bei dieser relativ positiven Beurteilung der aktuellen wirtschaftlichen Situation schneiden die Betriebe mit den Produktionsschwerpunkten Ackerbau und Milchviehhaltung deutlich besser ab als die Betriebe mit tierischer Veredlung (Schweine- und Geflügelhaltung).

Die Einschätzung über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung ist dagegen deutlich verhaltener. Sie hat sich gegenüber der vorangegangenen Erhebung weiter leicht verschlechtert. Besonders in den Michviehbetrieben sind die Erwartungen zurückgegangen. Dagegen haben sich die Zukunftserwartungen in den Veredlungsbetrieben verbessert, während sie in den Ackerbaubetrieben nahezu unverändert geblieben sind.

Von den Pacht- und Energiepreisen, aber auch von den Dünge- und Futtermittelpreisen geht aus Sicht der befragten Betriebsleiter weiterhin der größte Kostendruck aus. Jedoch hat dieser Druck bei den Futter-, Düngemittel- und Energiepreisen im Jahresvergleich deutlich nachgelassen. Der Einfluss der Pachtpreise wird dagegen unverändert stark negativ bewertet.

Die nationale Agrarpolitik und noch mehr die EU-Agrarpolitik werden von den deutschen Bauern aktuell ungünstiger beurteilt als noch bei der vorangegangenen Erhebung. Die Befragungswerte zeigen eine deutliche Skepsis der Landwirte gegenüber der Agrarpolitik. Unverändert belastend werden die Wettbewerbsverhältnisse innerhalb der EU gesehen.

Das Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar wird vierteljährlich im Auftrag des DBV, des VDMA Fachverbandes Landtechnik und der Landwirtschaftlichen Rentenbank in einer repräsentativen Umfrage ermittelt. Zur aktuellen Befragungsrunde im März 2014 befragte dazu das Marktforschungsinstitut Produkt + Markt rund 1.000 Landwirte und Lohnunternehmen. (dbv)


Nicht überall strahlt die Landwirtschaft so sehr wie hier der Raps in Ostsachsen.

 

 

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Wie bereits angekündigt investiert die Agrofert Deutschland GmbH an Ihrer Zentrale im sächsischen Bischofswerda knapp eine Million Euro in eine neue zentrale Zufahrt. Die unmittelbar angrenzende B 98 (Abfahrt Industriegebiet Drebnitzer Weg) bringt Kunden und Lieferanten von der nahen A 4 (Dresden-Polen) in wenigen Minuten schnell zur Agrofert.

Die bestehende Zufahrt über ein Nachbargrundstück ist auf Dauer den steigenden Anforderungen aufgrund des deutlich erhöhten Verkehrsaufkommens nicht gewachsen. Um den Kunden auch in Zukunft eine sichere und komfortable Zufahrt zum Lager und zur Zentrale der Agrofert bieten zu können, ist ein Neubau unvermeidbar. In den letzten Tagen rückte nun schweres Gerät an. Ein lokales Tiefbauunternehmen begann die Erdmassen zu bewegen, die dem Straßenneubau derzeit noch im Weg liegen. Agrofert macht den Weg frei!

 

 

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Nach dem Erwerb einer rund 10.000 m² großen Nachbarfläche beginnt die Agrofert Deutschland nun mit dem Bau einer komplett neuen Zufahrt. Die bestehende Zufahrt über ein Nachbargrundstück ist auf Dauer den steigenden Anforderungen aufgrund des deutlich erhöhten Verkehrsaufkommens nicht gewachsen. Um den Kunden auch in Zukunft eine sichere und komfortable Zufahrt zum Lager und zur Zentrale der Agrofert bieten zu können, ist ein Neubau unvermeidbar

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Fast vier Wochen früher als sonst hat der Raps ausgetrieben. Ronny Döcke, Chef der Agrarprodukte GmbH Großwelka, kontrolliert in den gelben Fallen, ob auch die Schädlinge schon da sind. Überall im Kreis ist die Arbeit auf den Feldern schon in vollem Gange. Nur der seit Wochen fehlende Regen trübt den Start ins Frühjahr.

 

 

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Wie am 21.3.2013 bereits gemeldet befindet sich die ehemalige Agro-Service Nord im Eigentum der Agrofert Deutschland GmbH. Nach umfangreichen Reinigungs-, Ausbesserungs- und Erweiterungsmaßnahmen wird die neue Agrofert Betriebsstätte im Januar 2014 auf einer Gesamtfläche von 24.990 m² in Betrieb gehen. Erfahrenes Personal wird die umgebaute Anlage bedienen.

 

 

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Die Agrofert Deutschland GmbH hat an Ihrem Standort in Bischofswerda weiter technisch aufgerüstet.
Durch den Neubau der Gleisanlage im Zuge der Errichtung der Flüssigdüngertankanlage sowie der Instandsetzung der Getreideannahme fehlte ein Rangierfahrzeug, welches die Züge auf dem Bahngelände der Agrofert rangiert.

Nach einer Ausschreibung hat man sich für einen Mercedes-Benz Unimog U 400 mit 177 PS (130 KW) entschieden. Das allradgetriebene Fahrzeug benötigt für den Dieselmotor mit Euro 5 Norm auch den Zusatzstoff AdBlue, eine wässrige Harnstofflösung zur Reduktion von Stickoxiden und Rußpartikeln. Praktisch, ist doch die Agrofert einer der größten AdBlue Händler Deutschlands!
Mit dem 2-Wege-Fahrzeug inkl. der zulassungsgerechten Ausführung gemäß Eisenbahnbundesamt kann die Agrofert nun Waggons mit Getreide und Flüssigdünger auf dem eigenen Gelände rangieren. So ist man in der Lage ganze Züge zu be- und entladen.

Dank der guten Verkehrsanbindung über die direkt angrenzende Bundesstrasse sowie die nur 8 km entfernte A 4 ist man in der Agrofert Zentrale nun noch flexibler und kann noch größere Mengen umschlagen.

 

 

 

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Die Agrofert Deutschland GmbH besitzt seit 2013 drei große Düngermischanlagen an den Standorten in Hamburg, Ebeleben (Thüringen) und Estorf (Niedersachsen). Zudem steht bei der Tochterfirma Geva Agrarhandel GmbH eine weitere Anlage für die Region Ostsachsen. Die innovativen Mineraldünger der Schwesterfirma Stickstoffwerke Piesteritz (Agrofert-Konzern, Prag) erfreuen sich zunehmender Nachfrage und sind damit Grundlage der Erweiterungen.

Durch die Nutzung dieser Anlagen erweitert die Agrofert mit den Produkten der SKW Piesteritz die Kapazitäten des Düngers ALZON 40 S, der auf dem Markt sehr gut nachgefragt wird.

Das Mischprodukt wird aus umweltfreundlichem, stickstoffstabilisiertem Harnstoff und einem Stickstoff-Schwefeldünger zusammengesetzt und ist speziell für die Getreideernährung entwickelt worden.

Die in Deutschland verteilten Standorte eignen sich hervorragend dafür, das Produkt zeitnah und auf kurzen Wegen zum Kunden zu transportieren. Voraussetzung dazu gab die erfolgreiche Entwicklung von Agrofert Deutschland, die wie auch SKW Piesteritz zur Agrofert Group gehört.

 

 

 

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Qualität hat ihren Preis – auch und vor allem bei Getreide!
Dies war der Anlass für die Agrofert in Bischofswerda zwei neue Getreidekühlgeräte anzuschaffen.

Getreide muss bei längerer Lagerung gekühlt werden, um die Qualität zu erhalten. Bei den großen Mengen, die in Bischofswerda gelagert werden, konnte man die Kühlung mit den drei vorhandenen älteren Geräten nicht dauerhaft sicherstellen. Um die Kundenwünsche zu befriedigen, wurden nun zwei neue Kühlgeräte angeschafft. Die mobilen Geräte der Firma Multi Kühlsysteme GmbH aus Sachsen können täglich rund 400 t Getreide mit FCKW-freiem Kühlmittel kühlen. Die Kälteleistung liegt pro Gerät bei über 50.000 Watt.

Es weht also auch in Zukunft ein frischer Wind in Bischofswerda!

 

 

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Der vor 4 Jahren für über 13 Mio. EURO auf 24.990 m² in Leuna errichtete Anlagenkomplex zur Herstellung von Flüssigdüngern aus Abfallprodukten aus ganz Deutschland konnte am 01.06.2013 von Agrofert Deutschland nach monatelangen Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter aus Halle für EURO 1,7 Mio. übernommen werden.

Die Reinigung aller Tanks, Rohrleitungssysteme, Lagerhalle etc. sowie die unerwartet gewaltige Abfallentsorgung wurde von einer Spezialfirma letztendlich Anfang November abgeschlossen.

Mitte November konnten dann bedauerlicherweise erst die seit 2 Jahren unvollendeten Arbeiten an den Tanks Nr. 7 und 8 – nach Stempel der Baubehörde – weitergeführt werden.

Bis zur Reaktivierung dieses neuen und hochwertigen Anlagenkomplexes werden nicht nur 9 Monate vergangen sein, sondern auch über 600.000 EURO zusätzlich investiert werden müssen, um unseren Kunden den gewohnt hohen Standard auch zukünftig bieten zu können.

Zum 01.01.2014 wird ein Betriebsleiter und 2 Mitarbeiter – alles ehemalige Mitarbeiter der Agro-Service-Nord-/Leuna – für die Agrofert Deutschland dort tätig sein.

 

Der Nutzungsbeginn der Anlage musste schon mehrfach verschoben werden. Ab 01.01.2014 wird das DOMAMON® nicht mehr von der Produktionsstätte DOMO CAPROLEUNA GmbH nach Magdeburg in den Lagertank gefahren, sondern die ca. 25.000 jatos werden dann nur noch innerhalb des Industrieparks der Infra-Leuna bewegt.

Ab dem 01.07.2014 planen wir quasi das Abfallprodukt unseres Nachbarn, nämlich das Grundprodukt für das DOMAMON®, mit Unterstützung der SKW-Forschung, in ein PIASAN® 20/8 S zu veredeln. Dann rechnen wir mit einer Menge von ca. 30.000 to pro Saison (01.07. - 30.06.).
Um zukünftig die Produktion in Piesteritz zu entlasten, oder auch andere Produktlinien der Spezialitätenpalette der SKW Piesteritz bedienen zu können, gibt es bereits Überlegungen für andere Spezialdünger, wie z. B. in Richtung Phosphor.
Am Ende werden der Agrofert Deutschland im 2. Quartal 2014 an der neuen Betriebsstelle LEUNA insgesamt 8 Landtanks mit einer Gesamtlagerkapazität von 8.100 cbm zur Verfügung stehen.

 

 

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Das relativ milde Wetter des laufenden Winters beschert den Landwirten in Sachsen und ganz Deutschland bisher einen guten Start in das Erntejahr 2014 ohne Auswinterungsschäden.

Was sind Auswinterungsschäden? Während des Winters kann Getreide erfrieren, vertrocknen oder auch unter einer Schneedecke ersticken. Passiert dies, kann man die betroffenen Flächen nur umbrechen und neu einsäen. Dies erfolgt im Frühjahr nach Einschätzung der Pflanzenbestände auf den einzelnen Schlägen. Mögliche Nachfolgefrüchte können dann Sommergetreide, Leguminosen oder auch Mais sein.

Dank milder Temperaturen sind Raps, Weizen und Co. bisher jedoch gut durch den Winter gekommen. Als die Temperaturen in Ostsachsen an die minus 20°C Ende Januar fielen, schützte eine dünne Schneedecke die Pflanzen. Viel mehr Schnee wäre aber auch nicht gut gewesen. Durch die hohen Temperaturen war das Getreide zuvor relativ lange gewachsen und hatte dichte, weit entwickelte Bestände ohne ausreichende Winterhärte gebildet. Wenn unter diesen Bedingungen mehr Schnee auf den Pflanzen liegt, tritt Sauerstoff- und Lichtmangel ein und der Befall mit Schwächeparasiten (Typhula filata, Fusarium nivale) wird begünstigt. Totalausfälle sind dann möglich. Doch auch wenn das Getreide den Winter bisher gut gemeistert hat, noch ist er nicht überstanden. Im vergangenen Jahr lag im Gebiet der Agrofert Deutschland Zentrale in Bischofswerda bis nach Ostern eine geschlossene Schneedecke und Mitte März traten nochmals Temperaturen unter -15°C auf.

Die nächsten Wochen werden also zeigen, wie das Getreide aus dem Winter kommt und wann die Landwirte endlich auf die Flächen können, um zu düngen.

 

 

 

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Dr. Hans-Peter Friedrich, seit dem 17.12.2013 der neue Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft eröffnet erstmals die Internationale Grüne Woche die vom 17. bis zum 26. Januar in Berlin stattfindet. Allein ist er dabei nicht. Rund 70 weitere Agrarminister aus der ganzen Welt haben Ihren Besuch auf der IGW angekündigt. Sie und weitere rund 400.000 Gäste werden die 1.650 Messestände aus 70 Ländern besuchen. Im Vorfeld der Messe gab der Minister der Agrarzeitung ein Interview:


(Quelle: Agrarzeitung vom 10.1.2014)

 

 

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Landwirtschaftliche Haupterwerbsbetriebe haben im abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2012/13 ein Unternehmensergebnis von durchschnittlich 62.900 Euro je Betrieb erzielt. – So lautet eine der Kernaussagen des Situationsberichtes des Deutschen Bauernverbandes, der jährlich im Dezember erscheint. Je Familienarbeitskraft wurden 42.800 Euro erwirtschaftet. Das sind 3.600 Euro mehr als im Wirtschaftsjahr zuvor.

 Ursache für die besseren Ergebnisse waren zum Teil höhere Erlöse, insbesondere bei Getreide, Raps und Kartoffeln. Im Situationsbericht weist der DBV allerdings auf große Unterschiede je nach Betriebsform und regionaler Erntesituation hin.

Für das laufende Wirtschaftsjahr 2013/14 verzeichnet der DBV bisher eine stabile Erlösentwicklung in den landwirtschaftlichen Betrieben. Die Marktentwicklungen bei einigen landwirtschaftlichen Erzeugnissen sind tendenziell günstig.

Die Milchviehhalter werden das Minus des Vorjahres mehr als ausgleichen. Die Erzeugerpreise sind gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen und haben die Marke von 40 Cent je Liter überschritten. Noch sehr unsicher ist die wirtschaftliche Perspektive für die Schweine- und Geflügelhalter. Vor allem die hohen Futterkosten belasten die Rentabilität dieser Produktionszweige.

Vor diesem Hintergrund stand die deutsche Landwirtschaft im Wirtschaftsjahr 2012/13 im Zeichen einer Markterholung bei wichtigen pflanzlichen Erzeugnissen. Im Durchschnitt der landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetriebe wurde ein Unternehmensergebnis von 62.900 Euro je Betrieb bzw. 42.800 Euro je Familien-Arbeitskraft erreicht. Das sind 9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Bei den Agrargenossenschaften, die auch in Sachsen ansässig sind, weist der DBV-Situationsbericht einen Jahresüberschuss von 296.000 Euro aus. Dort sind 39.100 Euro je Arbeitskraft erwirtschaftet worden, etwa 4.100 Euro mehr als im Vorjahr.

Die globalen Fundamentaldaten deuten darauf hin, dass sich an der relativ knappen globalen Versorgungssituation mit Agrarrohstoffen grundsätzlich wenig ändern wird. Die FAO (Food and Agriculture Organization) geht davon aus, dass sich das globale Agrarpreisniveau in den nächsten Jahren nominal weiter erhöhen und unter Berücksichtigung der Inflation (real) in etwa unverändert bleiben wird. Die Produktpreise werden sich also in Zukunft weiter festigen. (Quelle: D

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Die Silotürme der Agrofert Deutschland GmbH sind das größte und höchste Gebäude im Umland des Hauptsitzes der Agrofert in Bischofswerda in Ostsachsen. Schon von weitem sind die mächtigen Türme mit Ihrer 24.000 t Kapazität zu erkennen. Damit Kunden und Lieferanten die Agrofert besser finden, hat das Unternehmen nun sein Logo in 2 Meter hohen Buchstaben auf die Nordseite der Türme angebracht. Für die Maler und Fassadenbauer eine nicht ganz alltägliche Arbeit. Auch die Gerüstbauer, gestandene Männer mit viel Erfahrung, bauen nicht oft Gerüste auf 50 Meter Höhe. Über die neu gebaute Umgehungsstraße B 98 kommt man in wenigen Minuten von der A 4 zur Agrofert. Vor allem für LKW´s einfach und sicher. Die Bahnanbindung der Agrofert war dagegen schon immer ideal für den Umschlag von Getreide und Flüssigdünger.

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Ein kaltes und nasses Frühjahr, eine heiße Phase während der Abreife des Getreides und eine durch Regenfälle oft unterbrochene Ernte sind die Kennzeichen der Vegetationsperiode 2013.

Trotz aller negativen Einflüsse fällt die deutsche Getreideernte mit 46,8 Mio. t Getreide und 5,6 Mio. t Raps gut durchschnittlich aus. Damit liegt die diesjährige Getreideernte gut 3 Prozent oberhalb des Vorjahresergebnisses, beim Raps sind es sogar fast 17 Prozent. Dies geht aus der abschließenden Erntemeldung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor. Für das Heimatbundesland der Agrofert Deutschland, Sachsen, stehen die Vorzeichen jedoch nicht ganz so positiv. Hier sind die Erträge eher unterdurchschnittlich, berichten viele Landwirte. Auch die Qualitäten haben durch den Regen gelitten.

Sehr gut zufrieden ist das Team der Agrofert Deutschland, die in diesem Jahr an der Zentrale in Bischofswerda erstmals nach dem großen Um- und Neubau wieder Getreide angenommen hat. „Für einen so großen Komplex hat die Technik sehr gut funktioniert,“ freut sich der technische Geschäftsführer der Agrofert, Dietmar Klose. „Bis auf kleinere Anfangsschwierigkeiten laufen die Anlagen zuverlässig und auch der 30 Tonnen Getreidetrockner läuft inzwischen rund. Das war anfangs so nicht abzusehen.“ Auch wenn die Anlage im Probebetrieb läuft, sind trotzdem weitere Baumaßnahmen im Gange. So wird die große Lagerhalle mit moderner Technik ausgerüstet, eine neue Absauganlage installiert und eine verbesserte Steuerung der Ein- und Auslagerungstechnik programmiert. Damit ist die Agrofert weiter erfolgreich auf Wachstumskurs.

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Neu erschienene Broschüre

Faktencheck Harnstoff 04

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Pressemitteilung der AGROFERT Deutschland GmbH – 06.06.2013

 

 

 

Für 2012 wurde eine Gesamtmenge von 1.190.453 Tonnen Düngemittel und Agrarprodukte abgerechnet. Die Handels- und Abwicklungsaktivitäten werden ebenfalls zentralisiert. Die Investitions-und Sanierungsarbeiten an den unterschiedlichen Lagerstandorten des Unternehmens in Höhe von annähernd 20 Millionen Euro werden Ende 2013 planmäßig abgeschlossen sein. Das Lager in Bischofswerda dient als zentraler Standort der Agrofert Deutschland GmbH und wird entsprechend ausgebaut. Für das vorhandene Hochsilo mit einer Lagerkapazität von 22.500 Tonnen ist eine umfassende Sanierung erfolgt. Weiterhin ist am Standort Bischofswerda ein neues Flüssigdünger-Tanklager errichtet worden. Auch das Lager in Leubnitz gehört zu den Hauptlägern der Agrofert Deutschland-Gruppe. Hier sollen die Lagerkapazitäten perspektivisch weiter ausgebaut werden. An den anderen Lagerstandorten erfolgen ebenfalls kontinuierlich Instandhaltungs-, Reparatur- und Investitionsmaßnahmen.

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Pressemitteilung der AGROFERT Deutschland GmbH – 28.03.2013

Agrofert Deutschland hat Zuwachs bekommen

Der AdBlue-Händler GreenChem Deutschland bekommt einen neuen Eigentümer. Die GreenChem GmbH mit Sitz in Kempen wurde durch Notarvertrag vom 27.3.2013 von der Getreide GmbH Pirna als Teil der Agrofert Deutschland Gruppe gekauft und rückwirkend zum 01.01.2013 mit der Gruppe verschmolzen.

Das gesamte AdBlue-Deutschland-Geschäft des Agrofert-Konzerns wird damit in der Getreide GmbH Pirna mit Sitz im sächsischen Bischofswerda konzentriert. Alleine die SKW Piesteritz, ebenfalls ein Unternehmen der Agrofert Gruppe, erwartet sich dadurch eine Mengensteigerung auf über 150.000 Tonnen im Jahr 2013. Durch die neue Waggonverlademöglichkeit in Piesteritz werden sich zusätzlich neue Vertriebswege erschließen.

Die Beratungsunternehmen KPMG und PwC haben diesen komplizierten Integrationsprozess von Anfang an begleitet.


Bei AdBlue handelt es sich um eine hochreine Harnstofflösung, die zur Reduktion von Stickoxiden in Dieselabgasen zum Einsatz kommt.

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Pressemitteilung der AGROFERT Deutschland GmbH – 21.03.2013

AGROFERT DEUTSCHLAND WÄCHST WEITER

AGRO Service NORD hat seit 21. März einen neuen Eigentümer. Käufer ist Agrofert-Deutschland. Der notarielle Kaufvertrag über den Verkauf des Produktionsstandortes der AGRO Service NORD Produktion Leuna GmbH zwischen dem Insolvenzverwalter, der den Notar bestimmt hatte und der Getreide GmbH Pirna, die zu Agrofert-Deutschland gehört, wurde am 21. März abgeschlossen.

Die Produktionsanlagen, auf dem von der INFRALEUNA betriebenen Chemiestandort Leuna, dienten zur Herstellung von Düngern aus Abfallprodukten so u.a. Fischöl.

Auf insgesamt 24.990 m² stehen Produktionsanlagen, sechs Tanks mit einem Fassungsvermögen von 6000 Kubikmeter und ein aus 13 Containern bestehender Bürokomplex inklusive Labor. Investiert wurden an diesem Standort 11 Millionen Euro. Fast zwei Millionen Fördermittel gab es vom Staat.
Die rechtliche Übernahme des Produktionsstandortes wird in einigen Wochen erfolgen. Die Inbetriebnahme ist nach allen Sicherheitschecks für das 2. Halbjahr 2013 geplant. Dann sollen flüssige Düngemittel des Agrofert-Konzerns verarbeitet, gelagert und umgeschlagen werden.

 

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