Jeder Quadratmeter Getreidefläche ergibt ein Brot


Bischofswerda - Die Gerste ist gedroschen, der meiste Raps auch. Nun stehen in Sachsen noch Triticale, Roggen und Weizen auf den Äckern.

Jetzt sollen sich die Mähdrescher wieder durch die wogenden Getreidefelder „fressen“ und das ernten, was die Bauern ausgesät haben und über zehn Monate gehegt und gepflegt haben. Leider machen die heftigen Regenfälle das Ernten in der Heimatregion der Agrofert Deutschland zur Zeit unmöglich.
„Hört der Juli mit Regen auf, geht leicht ein Teil der Ernte drauf“. Diese alte Bauernregel bestätigt sich leider in diesem Jahr.

Die Witterungsbedingungen waren 2014 bis Anfang Juli aus ackerbaulicher Sicht optimal, jetzt fehlt lediglich für den Endspurt zur Ernte nochmal passendes Wetter. Die Bauern rechnen auch beim Weizen weiter mit höheren Erträgen als im Vorjahr.

Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) in Bonn mitteilt könne aus der Erntemenge von 1 m² Getreideanbaufläche 1 kg Brot gebacken werden. Im Rheinland seien im vergangenen Jahr durchschnittlich 800 g Getreide je m² Anbaufläche geerntet worden. Das Mehl von 800 g Getreide reiche zum Backen von mehr als 1 kg Brot. Getreide welches auch die Agrofert Schwester Lieken zu wertvollen Produkten verarbeitet. Made in Germany!

In einem solchen Brot sei dann das Mehl von 16.000 Körnern verarbeitet worden. Zur Ernte dieser Körnermenge habe der Landwirt im Herbst rund 400 Körner je m² ausgesät. Das 40-fache könne er dann im Sommer nach genügend Regen und Sonne sowie ackerbaulicher Pflege ernten.

Viel Regen in Sachsen erschwert die Getreideernte