Wachstum am globalen Düngemittelmarkt erwartet


 Frankfurt a. M. - Die weltweit für die Nahrungsmittelproduktion verfügbare Ackerfläche wird, unter anderem zum Erhalt von Wäldern und Feuchtgebieten, nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) bis 2050 nur noch um vier Prozent ausgedehnt werden.

Bis dahin wird die Weltbevölkerung aber um 39 Prozent zunehmen, und zu ihrer Ernährung muss die Getreideproduktion um 46 Prozent gesteigert werden. Der zusätzliche Getreidebedarf muss deshalb durch höhere Erträge von den vorhandenen Ackerflächen gedeckt werden, erläuterte Hermann Kuhlmann, Vorsitzender des Fachbereichs Pflanzenernährung im Industrieverband Agrar e. V. (IVA) anlässlich der Jahrespressekonferenz des Wirtschaftsverbands in Frankfurt. Laut FAO braucht es dafür eine um 36 Prozent höhere Nährstoffzufuhr auf den Ackerböden, die nur durch Mineraldünger gedeckt werden kann. Der Verbrauch an Mineraldüngern wird demnach in den kommenden Jahrzehnten kontinuierlich zunehmen.