Gute Durchschnittsernte in Deutschland


Ein kaltes und nasses Frühjahr, eine heiße Phase während der Abreife des Getreides und eine durch Regenfälle oft unterbrochene Ernte sind die Kennzeichen der Vegetationsperiode 2013.

Trotz aller negativen Einflüsse fällt die deutsche Getreideernte mit 46,8 Mio. t Getreide und 5,6 Mio. t Raps gut durchschnittlich aus. Damit liegt die diesjährige Getreideernte gut 3 Prozent oberhalb des Vorjahresergebnisses, beim Raps sind es sogar fast 17 Prozent. Dies geht aus der abschließenden Erntemeldung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) hervor. Für das Heimatbundesland der Agrofert Deutschland, Sachsen, stehen die Vorzeichen jedoch nicht ganz so positiv. Hier sind die Erträge eher unterdurchschnittlich, berichten viele Landwirte. Auch die Qualitäten haben durch den Regen gelitten.

Sehr gut zufrieden ist das Team der Agrofert Deutschland, die in diesem Jahr an der Zentrale in Bischofswerda erstmals nach dem großen Um- und Neubau wieder Getreide angenommen hat. „Für einen so großen Komplex hat die Technik sehr gut funktioniert,“ freut sich der technische Geschäftsführer der Agrofert, Dietmar Klose. „Bis auf kleinere Anfangsschwierigkeiten laufen die Anlagen zuverlässig und auch der 30 Tonnen Getreidetrockner läuft inzwischen rund. Das war anfangs so nicht abzusehen.“ Auch wenn die Anlage im Probebetrieb läuft, sind trotzdem weitere Baumaßnahmen im Gange. So wird die große Lagerhalle mit moderner Technik ausgerüstet, eine neue Absauganlage installiert und eine verbesserte Steuerung der Ein- und Auslagerungstechnik programmiert. Damit ist die Agrofert weiter erfolgreich auf Wachstumskurs.