Neubau der Agrofert Zufahrt schreitet sehr gut voran


Viele fleißige Hände, gutes Wetter und eine professionelle Planung sind die Erfolgsgaranten die es ermöglichen, dass der Neubau der neuen Zufahrt zur Agrofert in Bischofswerda voll im Zeitplan liegt.

Einfach indes ist der Bau nicht. Denn die neue Strasse geht in einer Kurve einen Hang hinab, es sind diverse Stromleitungen um zu legen und auch eine Trinkwasserleitung lag im Weg der neuen Trasse. Doch diese Hindernisse sind nun fachmännisch aus dem Weg geräumt worden. Um alle späteren Forderungen nach neuer Technik abdecken zu können, wurden auch Leerrohre verlegt. Dann ist man in der Lage auch später noch Leitungen nach zu ziehen.

Ob das nötig wird ist nicht sicher, denn bereits jetzt hat man an vieles gedacht. Leitungen für Steuerungen wie das neue Tor, das Videosystem oder die Strassenbeleuchtung liegen bereits. Und, für den Fall der Fälle, wurde auch ein neuer Löschwasserhydrant errichtet.

Für die etwa 2.400 m² Asphaltfläche mussten bisher rund 8.700 m³ (das entspricht etwa 700 LKW-Ladungen) Oberboden und Fels gelöst und direkt nebenan wieder eingebaut werden. 360 Meter Bordstein werden die Straße sauber einfassen, so dass die über 200 Meter neue Leitungsgräben auch nur Regenwasser und keine Erde aufnehmen müssen. Die Erdarbeiten sind größtenteils abgeschlossen, neue Schächte für Regenwasser liegen.

In den kommenden Wochen wird dann Schotter in verschiedenen Sortierungen aufgebracht. Auf diese Tragschichten kommt dann später eine doppelte, rund 22 cm dicke Asphaltschicht. Sie wird auch den großen Anforderungen schwerer Fahrzeuge gerecht werden. Noch vor der Ernte ist dann die Inbetriebnahme geplant. So können Landwirte und andere Lieferanten über die guten Anbindungen der B 98 und der A 4 auch die letzten Meter sicher und zügig zur Agrofert gelangen.