Volles Kornfeld dank Dünger

Düngemittel

Düngemittel Landwirtschaft: Finden Sie die richtigen Nährstoffe für Ihre Pflanzen

Die bedarfsgerechte Düngung bekommt in der Landwirtschaft eine zunehmende Bedeutung. Auf der einen Seite strikte Richtlinien und auf der anderen Seite zunehmende Wetterextreme. Für das optimale Wachstum brauchen Pflanzen unterschiedliche Nährstoffe. Jede Kultur hat unterschiedliche Nährstoffansprüche. Wir bieten Ihnen ein breites Portfolio an Düngemitteln, um Ihre Pflanzen optimal zu ernähren.

Stickstoff stabilisiert | Stickstoff + Schwefel | Stickstoff traditionell
Phosphatdüngemittel | Kalidüngemittel | Mehrnährstoffdünger | Kalk | Weitere Düngemittel | Mikronährstoffe
 

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Düngerqualität

Die Düngerqualität bei festen und flüssigen Düngemitteln wird von zahlreichen Qualitätskriterien beeinflusst:

Feste Düngemittel:

  • Nährstoffgehalt
  • Feuchtegehalt
  • Festigkeit
  • Korngrößenverteilung

Flüssige Düngemittel:

  • Nährstoffgehalt
  • Oberflächenspannung
  • pH-Wert

Qualitativ minderwertige Düngemittel führen zu Schäden an den Pflanzen und reduzieren somit den Ertrag.

Unsere Verkaufsberater unterstützen Sie gerne, bei der Auswahl des richtigen Düngemittels und besprechen mit Ihnen Ihren Düngebedarf.

Unser Portfolio an Düngemitteln

Stickstoffdüngemittel Spezialitäten

Produkt Beschreibung
ALZON® neo-N Der Stickstoff in ALZON® neo-N ist dank innovativer Stickstoffstabilisierung vor allen potentiellen Verlusten geschützt und hat zudem eine hohe Stickstoffverfügbarkeit. Das bringt Sicherheit bei der Stickstoffdüngung, erhöht den Ertrag sowie die Stickstoffausnutzung und schont zugleich die Umwelt.
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PIAGRAN® pro PIAGRAN® pro ist der Harnstoff für Problembedingungen, der das Risiko von Ammoniakemissionen fast vollständig reduziert.
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ALZON® flüssig-S 25/6 Mit ALZON® flüssig-S 25/6 können Sie alle Kulturen gleichmäßig mit Stickstoff und Schwefel versorgen. Nutzen Sie außerdem die Vorteile einer stabilisierten Düngung und sparen Sie Überfahrten ein.
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ALZON® flüssig-S 22/4 Der Stickstoff liegt in der bewährten Kombination aus Carbamid-, Ammonium- und Nitratstickstoff vor. Daraus resultiert eine unmittelbare und nachhaltige Stickstoffversorgung.
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ALZON® flüssig-G 20/8 Durch die Düngung mit ALZON® flüssig-G 20/8 können mit weniger Arbeit höhere Erträge bei gleichzeitiger Schonung der Umwelt erzielt werden.
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PIADIN® Mit PIADIN® können organische Düngemittel frühzeitig in der noch kühlen und feuchten Jahreszeit ohne das Risiko von N-Verlusten aus der Nitratform ausgebracht werden.
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PIAMON® 33-S Durch Umweltschutzmaßnahmen wie der Rauchgasentschwefelung sind die Schwefeleinträge aus der Atmosphäre fast überall auf unter 10 kg S/ha und Jahr abgesunken.
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PIASAN® -S 25/6 Mit PIASAN® -S 25/6 können Stickstoff und Schwefel in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander ausgebracht werden. Das garantiert eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung mit maximalen Erträgen.
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PIASAN® -G 20/8 PIASAN® -G 20/8 besitzt zudem eine hohe Oberflächenspannung, ist sehr gut pflanzenverträglich und kann als Flüssigdünger randgenau ausgebracht werden.
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DOMAMON® L26 DOMAMON® L26 ist eine Ammoniumsulfat-Harnstofflösung mit 20 % N (Gesamtstickstoff 14 % N Carbamidstickstoff 6 % N Ammoniumstickstoff) und 6 % Schwefel in Sulfatform
DOMOGRAN® 45 DOMOGRAN® 45 enthält 21 % Stickstoff in Ammoniumform und 24 % Sulfatschwefel. Die Ausbringung von DOMOGRAN® 45 ist mit gängigen Düngerstreuern möglich.
Ammoniumsulfat Mineralischer Stickstoffdünger mit 21 % Ammonium-Stickstoff und 24 % Schwefel.
Ammonsulfatsalpeter Mineralischer Stickstoffdünger mit 26 % Stickstoff (19 %Ammoniumstickstoff und 7 % Nitratstickstoff) und 13 Schwefel in Form von Sulfat.

Stickstoff traditionell

Produkt Beschreibung
PIASAN® 28 PIASAN® 28 kann in allen landwirtschaftlichen Kulturen eingesetzt werden. Es ist einfach in der Handhabung und selbst kleinste Stickstoffmengen lassen sich genau dosieren.
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Kalkammonsalpeter Kalkammonsalpeter (KAS) ist ein min eralischer Stickstoffdünger mit 27% N (13,5% Nitrat- und 13,5% Ammoniumstickstoff) und 10 – 12 % Ca.
Kalkstickstoff PERLKA® Kalkstickstoff PERLKA® enthält 19,8 % Gesamt-N, 1,8 % Nitrat-N und 50 % CaO.
Ammoniumnitrat-Harnstoff-Lösung Flüssiges Stickstoffdüngemittel mit 28, 30 oder 32 % Stickstoff. AHL mit 28 Gewichtsprozenten Stickstoff (N) setzt sich zusammen aus 7 % Nitratstickstoff, 7 % Ammoniumstickstoff und 14 % Amidstickstoff.

Phosphatdüngemittel

Produkte Beschreibung
Diammoniumphosphat Diammoniumphosphat: Mineralisches Phosphatdüngemittel mit 45,5 % P2O5 neutral-ammoncitratlöslichem und wasserlöslichem Phosphat, 41,5 % P2O5 wasserlöslichem Phosphat, 18 % Gesamtstickstoff als Ammoniumstickstoff und 2,5 % Schwefel.
Triplesuperphosphat Mineralisches Phosphatdüngemittel mit 46 % P2O5 neutral-ammoncitratlöslichem und wasserlöslichem Phosphat und 43 % P2O5 wasserlöslichem Phosphat.
Teilaufgeschlossenes Rohphosphat P35 Mineralisches Phosphatdüngemittel mit 35 % P2O5
Teilaufgeschlossenes Rohphosphat P40 Mineralisches Phosphatdüngemittel mit 40 % P2O5

Kalidüngemittel

Produkte Beschreibung
Korn-Kali® Korn-Kali® : Korn-Kali® ist ein kombinierter Kalium- und Magnesiumdünger mit 40 % K2O in Form von Kaliumchlorid und 6 % MgO in Form von Magnesiumsulfat (Kieserit). Weitere wichtige Inhaltsstoffe sind wasserlösliches Natriumoxid (4 %) und wasserlösliches Schwefeltrioxid (12,5 % SO3).
Patentkali® Kaliumsulfat mit Magnesium 30 (+10+42,5) mit 30 % K2O wasserlöslichem Kaliumoxid, 10 % MgO wasserlöslichem Magnesiumoxid und 42,5 % SO3 wasserlöslichem Schwefeltrioxid (= 17 % S)
60er Kali Mineralisches Düngemittel mit 60 % K2O wasserlösliches Kaliumoxid
Magnesia-Kainit® Magnesia-Kainit® ist ein Kalirohsalz mit 9 % K2O wasserlöslichem Kaliumoxid, 4 %

Mehrnährstoffdünger

Produkt Beschreibung
NPK Weitere Informationen zur Zusammensetzung bekommen Sie auf Anfrage an unsere Verkaufsberater. Gerne mischen wir auch Ihren individuellen Dünger zusammen.
PK Weitere Informationen zur Zusammensetzung bekommen Sie auf Anfrage an unsere Verkaufsberater. Gerne mischen wir auch Ihren individuellen Dünger zusammen.
NP Weitere Informationen zur Zusammensetzung bekommen Sie auf Anfrage an unsere Verkaufsberater. Gerne mischen wir auch Ihren individuellen Dünger zusammen.

Kalk

Produkt Beschreibung
Kohlensaurer Kalk Kohlensaurer Kalk enthält 85 – 95 % CaCO3, 47,6 – 53,2 % CaO und ist mikrofein, angefeuchtet oder trocken.
Kohlensaurer Kalk mit Magnesium Kohlensaurer Kalk mit Magnesium enthält 45 - 80 % CaCO3 und 15 - 40 % MgCO3.
Branntkalk Branntkalk enthält 90 % CaO und ist gemahlen oder gekörnt.
Magnesium Branntkalk Magnesium Branntkalk enthält 60 % CaO, 25 % MgO und ist gemahlen oder gekörnt.

Weitere Düngemittel

Produkt Beschreibung
EPSO Top® EPSO Top® ist ein sofort wirksamer Magnesium- und Schwefeldünger zur Blattdüngung mit 16 % MgO wasserlöslichem Magnesiumoxid und 32,5 % SO3 wasserlösliches Schwefeltrioxid (= 13 % S).
Weitere Informationen unter http://www.ks-minerals-and-agriculture.com/dede/fertiliser/products/epsotop.html
ESTA® Kieserit ESTA® Kieserit gran. ist ein sulfatischer Magnesium- und Schwefeldünger mit 25 % MgO und 50 % SO3 als wasserlösliches Schwefeltrioxid.

Mikronährstoffe

Produkt Beschreibung
Bor Bor verbessert die Elastizität der Zellwände und ist für viele Stoffwechselprozesse, wie z.B. der Synthese von Aminosäuren oder der Saccharosebildung mit verantwortlich. Außerdem fördert es die Aufnahme und Verwertung von Phosphor und Schwefel. Mangelerscheinungen: erste Anzeichen an Jungpflanzen, Clorosenbildung, Absterben der Pflanzenspitze. Für weitere Informationen zu unseren Mikronährstoffen kontaktieren Sie gerne unsere Verkaufsberater.
Mangan Mangan beteiligt sich an energetischen Prozessen in der Zelle. Von Bedeutung sind hierbei die Photosynthese, die Chlorophyllbildung und die Verarbeitung von Nitraten innerhalb der Pflanze. Es ist nicht verlagerbar. Mangelerscheinungen: gelbliche Blattchlorosen, Blattadern bleiben hierbei grün, Blattnekrosen in der Endphase. Für weitere Informationen zu unseren Mikronährstoffen kontaktieren Sie gerne unsere Verkaufsberater.
Zink Zink ist ein bedeutender Aktivator enzymatischer Prozesse. Vor allem für die Aufrechterhaltung des hormonellen Gleichgewichts innerhalb der Pflanze spielt Zink eine große Rolle. Mangelerscheinungen: verkümmertes Wachstum, Kräuselung, blassgrüne-weiße Blätter. Für weitere Informationen zu unseren Mikronährstoffen kontaktieren Sie gerne unsere Verkaufsberater.
FERTIKAL FERTIKAL ist ein Mehrnährstoffdüngemittel für Sonderkulturen und enthält 7 % N, 5 % MgO, 5 % CaO; 0,005 % Zn, 0,005 % Cu, 0,01 % B, 0,02 % Fe, 0,02 %, 0,002 % Mo.

Düngemittel kaufen: Das passende Produkt für Ihre Pflanzen

Von der Grunddüngung bis hin zu Mikronährstoffen – in unserem Portfolio finden Sie eine große Auswahl an Düngemitteln. Finden Sie die passenden Produkte für Ihren Düngebedarf. Düngeempfehlungen von unseren Verkaufsberatern unterstützen Sie bei der richtigen Auswahl. Auch Themen wie Nährstoffmanagement, Bodenuntersuchung, Düngetechnik und Bodenfruchtbarkeit besprechen wir gerne mit Ihnen.  Wir bieten Ihnen Düngemittel mit hoher Qualität ebenso wie persönliche Beratung – alles zum Wohl Ihrer Pflanzen.

Gesetzliche Regelungen der Düngung mittels Düngeverodnung

Mit der Düngeverodnung wird die gute fachliche Praxis der Düngung geregelt. Schwerpunkt ist hier vor allem die Verringerung von Nährstoffverlusten. Die novellierte Düngeverordnung ist am 1. Mai 2020 in Kraft getreten. Folgende Änderungen ergeben sich aus der neuen Düngeverodnung:

 

Düngebedarfsermittlung Stickstoffdüngung

  • Nachweis über Nmin oder Richtwerte
  • Einheitliches, verbindliches Sollwertsystem mit ertragsabhängigen N-Obergrenzen
  • Zu- und Abschlagssystem mit verbindlichen Vorgaben
  • Anpassung des Düngebedarfs nur bei nachträglich eintretenden Umständen

 

Aufzeichnungspflichten

  • Ermittlung des Düngebedarfs an Stickstoff und Phosphat für die Einzelfläche vor der Düngung. Die Bildung von Bewirtschaftungseinheiten ist möglich.
  • Spätestens 2 Tage nach jeder Düngungsmaßnahme ist die Düngung einzelschlagbezogen zu dokumentieren.
  • Bei organischen Düngern ist die Menge an Gesamtstickstoff und verfügbarem Stickstoff zu dokumentieren.
  • Bei Weidehaltung Dokumentation der Weidetage und die Art und Anzahl der gehaltenen Tiere.
  • Neben der einzelschlagbezogenen Dokumentation sind der gesamtbetriebliche Düngebedarf und die im Betrieb ausgebrachten Nährstoffe aufzuzeichnen.
  • Die Summe der Einzelschlagsaufzeichnungen muss bis zum 31. März des folgenden Jahres vorliegen.

 

Die Sperrfrist auf Grünland

Für die Ausbringung von flüssigen organischen Düngemitteln auf Grünland und Flächen mit mehrjährigem Feldfutterbau (Aussaat bis zum Ablauf des 15. Mai) gibt es eine Mengenbegrenzung hinsichtlich der N-Düngung. Vom 1. September bis zum 01. Oktober dürfen nicht mehr als 80 kg N/ha auf Grünland oder Feldfutterflächen appliziert werden. In roten Gebieten wird diese Menge auf 60 kg N/ha reduziert.

 

Die Sperrfrist auf Ackerland

Die Sperrfrist auf Ackerland beginnt grundsätzlich nach Ernte der Hauptfrucht und dauert bis zum 31. Januar des Folgejahres an. Wird nach Getreidevorfrucht Winterraps oder Wintergerste angebaut, so darf im Herbst noch Stickstoff gedüngt werden. Ab sofort muss eine Herbstdüngung im Frühjahr angerechnet werden.

  • Bei einer Hangneigung von 15 % innerhalb von 30 m zur Böschungsoberkante müssen Düngemittel auf unbestelltem Ackerland sofort eingearbeitet werden.
  • Bei Reihenkulturen mit einem Reihenabstand von 45 cm und mehr bei entwickelter Untersaat muss keine Einarbeitung erfolgen.
  • Ohne Reihenkultur bei hinreichender Bestandsentwicklung oder nach Mulch- oder Direktsaat muss keine Einarbeitung erfolgen.
  • Bei einer Hangneigung von 10 oder 15 % dürfen bei einem N-Düngebedarf von über 80 kg N/ha lediglich N-Teilgaben von maximal 80 kg N/ha ausgebracht werden.

 

Düngung auf gefrorenen Böden

  • Eine Düngung auf gefrorenem Boden, auch wenn dieser temporär auftaut, ist nicht zulässig.
  • Für Kalkdünger < 2 % Phosphatgehalt gibt es eine Ausnahme.
  • Durch diese Regelung wird das Zeitfenster für eine bedarfsgerechte Düngung an vielen Standorten eingeschränkt.

 

Mindestwirksamkeit organische Düngemittel

Bei der Mindestwirksamkeit von Rinder- und Schweinegülle sowie flüssigen Biogasgärresten wird differenziert und um 10 % gegenüber den bisherigen Werten erhöht. Die Mindestwirksamkeiten (z.B. 70 % bei Schweinegülle) können nur mit einer bodennahen Ausbringung bei verlustarmer Witterung und bei sofortiger Einarbeitung erreicht werden.

Mindestwerte für die Ausnutzung des Stickstoffs aus organischen oder organisch-mineralischen Düngemitteln im Jahr des Aufbringens:

  • Rindergülle: Ackerland 60 %, Grünland 50 %, ab 1. Februar 2025 - 60 %
  • Schweinegülle: Ackerland 70 %, Grünland 60 %, ab 1. Februar 2025 - 70 %
  • Biogasgärreste: Ackerland 60 %, Grünland 50 %, ab 1. Februar 2025 - 60 %

 

Rote Gebiete

  • Rote Gebiete gelten ab dem 01. Januar 2021.
  • Zur Ermittlung des Stickstoffdüngebedarfs ist der ermittelte Stickstoffdüngebedarf bis zum Ablauf des 31. März des laufenden Düngejahres zu einer jährlichen betrieblichen Gesamtsumme zusammenzufassen und um 20 Prozent zu verringern.
  • Hiervon ausgenommen sind Betriebsflächen, auf denen nicht mehr als 160 Kilogramm Gesamtstickstoff je Hektar und Jahr und davon nicht mehr als 80 Kilogramm Gesamtstickstoff je Hektar und Jahr aus mineralischen Düngemitteln ausgebracht werden.
  • Ausnahmen können für Dauergrünland geschaffen werden, wenn der Anteil von Dauergrünlandflächen an der Gesamtfläche der jeweiligen ausgewiesenen Gebiete insgesamt 20 Prozent nicht überschreitet und nachgewiesen ist, dass durch die Ausnahme keine zusätzliche Belastung der Gewässer durch Nitrat zu erwarten ist.
  • Auch in roten Gebieten gilt die 170 kg N/ha Grenze für organische und organisch-mineralische Düngemittel.
  • Düngemittel mit einem wesentlichen Gehalt an Stickstoff zu Winterraps, Wintergerste und Zwischenfrüchten ohne Futternutzung dürfen nicht ausgebracht werden. Ausnahme: Wenn die verfügbare Stickstoffmenge durch Nachweis mit einer Bodenprobe 45 kg N/ha nicht überschreitet.
  • Ausnahme: Bei Zwischenfrüchten ohne Futternutzung dürfen Festmist von Huftieren oder Klauentieren oder Komposte mit nicht mehr als 120 Kilogramm Gesamtstickstoff ausgebracht werden.
  • WICHTIG: Im Fall der Inanspruchnahme der Ausnahmegenehmigung dürfen auf den betroffenen Flächen nicht mehr als 60 Kilogramm Gesamtstickstoff je Hektar ausgebracht werden.

In roten Gebieten gibt es gesonderte Regelungen zu den Sperrfristen. Hierbei sind neben den übergeordneten Sperrfristen auch die spezifischen Regelungen Ihres Bundeslandes einzuhalten.

 

Harnstoffdüngung

Düngeverordnung §6 (2): Harnstoff als Düngemittel darf ab dem 1. Februar 2020 nur noch aufgebracht werden, soweit ihm ein Ureasehemmstoff zugegeben ist oder unverzüglich jedoch spätestens innerhalb von vier Stunden, ab dem 1. Februar 2025 innerhalb einer Stunde nach der Aufbringung eingearbeitet wird.

Weitere Grundlagen finden Sie hier.